Lore hat es wirklich versucht. Sie hat sich wirklich lange Zeit bemüht, sich ihrem bürgerlichen Leben als Marcelina Lorikeet Macuá zu ergeben und ihre ständigen Tagträumereien eben solche sein zu lassen. Ein Ding der Freizeit, ein netter Zeitvertreib, aber nicht der Inhalts ihres Lebens. Eigentlich Halsüberkopf verliebt in die Welt der Comics und ins Zeichnen, hat sie sich damit abgefunden, eine kleine Kariere in Hollywoods Postproduction anfangen zu wollen. Als Cutterin, als Editorin, bei der Einpflege von Tonspuren oder Text – was auch immer gebraucht wird! Die Jobs sind ziemlich prekär und doch heiß umkämpft, als dass sie sich noch wählerisch geben könnte. Und es macht ihr ja immerhin auch gelegentlich Spaß. Zumindest ist es genauso ein Job in der Kreativ-Branche, oder? Naja…
Ein paar zwischenmenschliche Enttäuschungen hier & da, die eine oder andere vor ihrer Nase wieder zugeschlagene Tür in dieser Gesellschaft später jedoch, schien es ihr wie ein Art der Gerechtigkeit, als der 21-Jährigen im vergangenen Jahr die Hand in eine Welt gereicht wurde, in der sie sich plötzlich zu den Vampiren zählen durfte. Da dachte sie natürlich nicht lang nach, war sofort dabei! Schluss mit den Tagträumereien! Die würden jetzt ein für alle Male Realität werden! Schluss mit diesem kümmerlichen Dasein als gerade einmal 1,56 m Mensch! Jetzt würde etwas geschehen, etwas bedeutsames! Nun gut, größer ist sie dadurch nicht wirklich geworden und musste sich seither eingestehen, dass sie keine Ahnung hat, auf was sie sich damals eingelassen hat. Aber jetzt hatte sie Blut geleckt, nicht nur wortwörtlich, nicht nur im unkontrollierbaren Hungerrausch, der so ganz und gar nicht abgemacht war, wie viele andere Dinge im Dasein als Vampir auch nicht. Aber wenn sie es einmal geschafft hatte, ihre Existenz so radikal zu ändern, würde es noch einmal möglich sein, oder? Koste es, was es wolle!
Don’t dream it, be it!, wie einst schon Dr. Frank N. Furter sagte. Oder sang.
Ein paar zwischenmenschliche Enttäuschungen hier & da, die eine oder andere vor ihrer Nase wieder zugeschlagene Tür in dieser Gesellschaft später jedoch, schien es ihr wie ein Art der Gerechtigkeit, als der 21-Jährigen im vergangenen Jahr die Hand in eine Welt gereicht wurde, in der sie sich plötzlich zu den Vampiren zählen durfte. Da dachte sie natürlich nicht lang nach, war sofort dabei! Schluss mit den Tagträumereien! Die würden jetzt ein für alle Male Realität werden! Schluss mit diesem kümmerlichen Dasein als gerade einmal 1,56 m Mensch! Jetzt würde etwas geschehen, etwas bedeutsames! Nun gut, größer ist sie dadurch nicht wirklich geworden und musste sich seither eingestehen, dass sie keine Ahnung hat, auf was sie sich damals eingelassen hat. Aber jetzt hatte sie Blut geleckt, nicht nur wortwörtlich, nicht nur im unkontrollierbaren Hungerrausch, der so ganz und gar nicht abgemacht war, wie viele andere Dinge im Dasein als Vampir auch nicht. Aber wenn sie es einmal geschafft hatte, ihre Existenz so radikal zu ändern, würde es noch einmal möglich sein, oder? Koste es, was es wolle!
Don’t dream it, be it!, wie einst schon Dr. Frank N. Furter sagte. Oder sang.
lost in the side plots
gespielt von budder (Name als Pronomen)
wohnt in Beach Cities
ist ein Vampir:in
Keine Inplaybeiträge
