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Dämonen
AllgemeinIn der heutigen westlichen Kultur werden Dämonen häufig als Unterstellte, Diener des Teufels dargestellt, denen daran gelegen ist, die göttliche Ordnung auf Erden in Trümmer zu legen. Allzu viel Wahres ist nicht an dieser Idee und doch hat sie im Grunde einen durchaus wahren Kern. Dämonen sind Kreaturen der Leere, des sogenannten Äthers, einer Zwischendimension, in welcher sie existieren, bis sie durch den Sog von Leid und Chaos auf die Erde gezogen oder durch Magie beschworen werden. Allgemein sind Dämonen als sehr vielfältige Wesen zu beschreiben, denen zwar daran gelegen ist, die natürliche Ordnung der Gesellschaft und Welt in reines, wildes Chaos zu stürzen, ansonsten folgen sie aber keiner allzu vorgegebenen Lebensart. Kommen sie auf die Erde, dann unterliegen sie gewissen Bedingungen und streben danach, ihren eigenen Willen durchzusetzen, was sie für jene gefährlich macht, die über ihren wahren Namen Bescheid wissen. Ihr wahrer Name ist etwas, das Menschen und Fabeln Macht über sie gibt, dementsprechend wird er mit allen Mitteln geheim gehalten. Ist die Katze jedoch einmal aus dem Sack, wird es schwierig für einen Dämon, sie wieder einzufangen. Dämonen besitzen nicht die Fähigkeit, die Elemente zu beherrschen oder Menschen zu besetzen, wie Kostüme, derer sie sich entledigen können, wenn sie ihnen überdrüssig geworden sind, dennoch sind sie in ihrer Erscheinung sehr unterschiedlich und individuell. Hierarchien der RasseBei den Dämonen gibt es keine natürliche Hierarchie, da sie im Normalfall Einzelgänger und nicht an eine Gemeinschaft gleichartiger Fabel gebunden sind. Nicht einmal den Hierarchien der Menschenwelt fügen sie sich bereitwillig, sind sie doch als Agenten des Chaos’ bekannt, die meist undurchschaubare, wenn nicht sogar für andere wenig nachvollziehbare Ziele verfolgen. Eine Ausnahme stellen Paktdämonen dar, die von mächtigen Magier:innen beschworen und an sich gebunden worden sind — sie haben sich dem Willen ihres Meisters zu fügen, beweisen jedoch immer wieder außerordentliche Kreativität darin, sich unklaren Befehlen zu widersetzen. Allgemein müssen Dämonen sich dem Willen derjenigen beugen, die ihren wahren Namen kennen. Unterscheidungen innerhalb der RasseIm Laufe der Jahrtausende haben unterschiedliche Kulturen unterschiedliche Dämonen hervorgebracht, deren Eigenschaften sich oft sehr stark voneinander unterscheiden, obwohl sie der gleichen Art von Fabel angehören. Die meisten Dämonen entstehen an Orten großen Leidens, wie beispielsweise zu Kriegszeiten auf Schlachtfeldern und in Lazaretten, bei erhöhtem Blutvergießen und Versterben durch Hunger und Krankheit. An die Orte, an die sie von diesem Leiden beschworen werden, sind sie zwar nicht per se gebunden, aber es zieht sie doch immer wieder zu ihnen zurück. Beispiele für Dämonenarten sind: Seelenfresser, Incubi, Succubi, Paktdämonen (die an eine:n mächtige:n Hexer:in gebunden sind) und zahlreiche Weitere. Jeder Dämon besitzt individuelle Bedürfnisse, die unbedingt erfüllt werden müssen, was beispielsweise eine besondere Nahrungsaufnahme sein kann. Erscheinungsbild/VerwandlungSo wie Dämonen in ihrer Art äußerst individuell sind, können sie sich auch in ihrer Erscheinung stark voneinander unterscheiden. Manche sehen aus wie Menschen, haben aber ein zweites Gesicht, das sich beispielsweise bei der Nahrungsaufnahme zeigt. Manche haben kuriose Körper, die sie aber verschleiern können, andere sind fast durchscheinend. Ihre Erscheinung lässt sich keinem bestimmten Cluster zuordnen, sondern wird eher willkürlich bei ihrer Entstehung geformt. FortpflanzungDämonen werden nicht auf natürliche Art und Weise geboren und Dämonen können sich auch nicht einfach so fortpflanzen. Sie werden beschworen (durch Magie) oder sie werden durch Chaos und/oder Leid aus dem Äther in die materielle Welt gezogen. Lebenserwartung & TodDämonen haben keine bestimmte Lebenserwartung. Manche von ihnen werden tausende Jahre alt, wenn sie sich gerissen verhalten und ihre Geheimnisse (Namen und Todesfluch bewahren), andere sterben schon nach wenigen Jahren, aber niemals durch einen natürlichen Tod. Lediglich magische Krankheiten können sie unter Umständen töten. Darüber hinaus gibt es verschiedene Magiearten, die dazu in der Lage sind, Dämonen entweder in den Äther zurückzuschicken (verbannen) oder sie auszulöschen. Der individuelle Todesfluch eines jeden Dämons ist etwas, das ähnlich wie der eigene Name nur dem Dämon bekannt ist. Stellt sich ein Dämon schlau an und wird nicht ausgetrickst, bleibt beides natürlich geheim. Ein individueller Todesfluch kann ganz unterschiedlich aussehen. Während der eine Dämon beispielsweise seinen individuellen Fluch darin sieht, im Feuer zu sterben, könnte ein anderer durch so etwas Absurdes, wie beispielsweise den Blick in das eigene Spiegelbild auf der Wasseroberfläche einer Pfütze sterben oder den Kuss der wahren Liebe. Stärken & Schwächen+besitzen eine beschleunigte Wundheilung und können nicht durch bloße Gewalt getötet werden +sind immun gegen sämtliche nicht magische Krankheiten +können nur durch Magie sterben oder ihren individuellen Fluch -sind anfällig gegen gewirkte Magie -sind Personen, die ihren Dämonennamen kennen, unterstellt und müssen sich deren Willen beugen Wusstest du schon, dass Dämonen...... vor allem nach Chaos und Leid streben? … extrem vielfältig sind und sich stark voneinander unterscheiden können? … keine Menschen befallen können, sondern von Anfang an einen eigenen Körper besitzen, den sie im Normalfall auch nicht verlassen können? … aus dem sogenannten Äther stammen? Dies ist eine andere Dimension, die in ihrer Erscheinung der materiellen Welt in keiner Weise ähnelt. Ebenso vergeht die Zeit hier anders, als auf der Erde. Man erzählt sich, dass der Äther wie eine triste, einfarbige und äußerst chaotische Welt aussieht, aber die Überlieferungen von Dämonen aus dieser Dimension sind erstaunlich unähnlich. |
