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Vampir:innen
AllgemeinVampir:innen sind besonders in der modernen menschlichen Popkultur äußerst bekannte und gern dargestellte Fabel. Übermäßig starke, blutrünstige Monster mit langen Fangzähnen und Krallen, unstillbarem Blutdurst, blasser Haut und im besten Falle ihren Schöpfer:innen bis zur Generation Null ergeben… Tja und von Graf Dracula und seinem feschen Umhang samt Sarg im Keller wollen wir gar nicht erst anfangen. Nicht alles davon ist erstunken und erlogen, aber letztlich ranken sich auch unter den Fabeln mehrere Geschichten und Versionen um die Entstehung von Vampir:innen. Manche behaupten, sie seien von Magier:innen geschaffen worden, von einer mächtigen Hexe, die ihren Gatten an eine Krankheit verlor und ihn nicht ins Reich der Toten entlassen wollte. Also verfluchte sie ihn zu ewigem Leben und ahnte nicht, wie grausam der Preis dafür doch sein würde. Andere Fabel sind fest davon überzeugt, dass Vampir:innen nicht durch Magie geschaffen wurden, sondern einer mystischen Laune der Natur entsprungen sind. Während zwei Verliebte verbotener Weise miteinander verkehrten, heimlich des nachts in den unerschlossenen Wäldern einer längst verstrichenen Zeit, beschwor der Zorn des betrogenen Verlobten der Frau einen mächtigen Fluch. Sie würde niemals wieder das Sonnenlicht sehen dürfen und wenn sie das nächste Mal ihre Affäre traf, würde sie ihn blutrünstig zerfetzen. Was nun stimmt, weiß man nicht, vielleicht waren Vampire auch einfach schon immer da, Fakt ist, sie sind eine sehr alte und weit verbreitete Rasse und haben nicht grundlos so viel Platz in der Fantasie der Menschen eingenommen. Hierarchien der RasseVampir:innen leben in Clans, also in Zusammenschlüssen von mehreren Vampir:innen. Kleinere Clans können heutzutage wie Wohngemeinschaften aussehen, sie können aber auch größer werden, sodass es in Los Angeles sogar ganze Straßen gibt, in denen nur oder fast ausschließlich Vampir:innen desselben Clans leben und arbeiten. Vampir:innen haben kein natürliches Bedürfnis danach, eine Hierarchie untereinander zu erarbeiten, ihre Dominanz zu beweisen und klarzustellen, wer das Sagen hat und wer nicht – es hat sich jedoch in den vergangenen Jahrhunderten als absolut logisch und teilweise unabdingbar erwiesen, solche Hierarchien zu pflegen. Vampir:innen neigen dazu, schnell unter Menschen aufzufallen und weil sie nicht unbedingt friedlich neben ihnen existieren können, ist für sie die Geheimhaltung ihrer Art allgemein sehr wichtig (Ausnahmen gibt es natürlich immer). Dementsprechend organisieren sie sich in Clans, wählen auf ganz individuelle Art und Weise eine:n Anführer:in und folgen ihren Gesetzen oftmals sehr verbissen. In LA gibt es eine recht bekannte Gruppierung von Vampir:innen im Bereich der Blutbanken und Versorgung von Krankenhäusern. Darüber hinaus gibt es gleich mehrere Clans, die sich darauf spezialisiert haben, Tatorte von übernatürlichen Vorfällen zu bereinigen und die Offenbarung der Fabel damit weitestgehend geheim zu halten. Insbesondere auf dem Schwarzmarkt tummeln sich viele Vampir:innen – aus Eigenbedarf, aber auch, weil ein Clan hier viel Einfluss auf Verkauf und Logistik hat. Wer etwas auf dem Schwarzmarkt anbieten oder kaufen möchte, hat meistens mit einem eben dieser Vampir:innen zutun, sei es auch nur deshalb, um an den:die eigentliche Verkäufer:in weitergeleitet zu werden. Unterscheidungen innerhalb der RasseVampir:innen können sich sowohl von menschlichem Blut ernähren, als auch von Tierischem (eine Bezeichnung, wie „vegetarisch“ wählt man hier übrigens nicht, das hält man für albern). Entsprechend der präferierten Ernährung jedoch verändern sich die Stärkeverhältnisse, sowie einige Wesenszüge der Vampir:innen deutlich. Während Vampir:innen, die überwiegend Menschenblut zu sich nehmen körperlich stärker sind, haben sie häufig Probleme damit, lange ohne Nahrung auszukommen. Sie sind leicht aus der Fassung zu bringen und werden schneller gewalttätig. Vampir:innen, die tierisches Blut zu sich nehmen sind körperlich schwächer, jedoch weniger impulsiv und ungehalten. Ihre Frustrationstoleranz ist deutlich höher, als die ihrer Menschenblut trinkenden Artgenossen. Darüber hinaus können sie auch längere Zeit ohne Blut auskommen, ohne in einen Blutrausch zu verfallen. Erscheinungsbild/VerwandlungDas Erscheinungsbild eines:einer Vampir:in unterscheidet sich in wenigen Details von dem eines Menschen. Vampir:innen können ihre Eckzähne wachsen lassen, sodass sie zu den charakteristischen Reißzähnen werden, mit denen sie am liebsten in die Halsschlagader ihres Opfers beißen. Ebenso können ihre Fingernägel blitzschnell zu scharfen Krallen heranwachsen. Besonders auffällig ist die rote Verfärbung ihrer Iriden, wenn sie Hunger haben und/oder Blut trinken. Unerfahrene, ungehaltene und junge Vampir:innen fallen dadurch schnell auf. Ansonsten sehen Vampir:innen so aus, wie sie als Mensch zuvor auch ausgesehen haben, sie leuchten nicht im Sonnenschein und sind auch nicht übermenschlich und unwiderstehlich schön und anziehend, nur weil sie Vampir:innen sind. Übrigens sind Vampir:innen ihrem:ihrer Schöpfer:in nicht hörig oder ergeben. Oft werden sie jedoch von diesem:dieser Vampir:in unter die Fittiche genommen und schließen sich häufig auch dessen Clan an, was eine emotionale Beziehung, aber auch eine starke Abhängigkeit begünstigt. FortpflanzungVampir:innen werden verwandelt und niemals geboren. Ein Biss reicht jedoch nicht aus, um einen Menschen direkt zu verwandeln, dafür muss der:die werdende Vampir:in auch noch umgebracht werden. Stirbt ein Mensch innerhalb von etwa einer Stunde nachdem ein:e Vampir:in ihn:sie gebissen hat, regenerieren die erlittenen Wunden und der Mensch kommt als Vampir:in wieder zu sich. In den ersten Stunden und Tagen verändert sich der Körper zusehends und neben den verbesserten körperlichen Fähigkeiten schleicht sich auch der Blutdurst mit gewaltiger Deutlichkeit in das Bewusstsein des:der Jungvampir:in. Jener Blutdurst ist häufig derart überwältigend, dass gefühlt auch unzählige Liter Blut nicht ausreichen würden, um ihn zu stillen. Wurde man von einem:einer Vampir:in gebissen und stirbt danach nicht, so verheilt die Wunde ganz normal. Lebenserwartung & TodWird ein:e Vampir:in nicht vorher umgebracht, kann er:sie bis zu 200 Jahre alt werden. Das menschliche Aussehen, das er:sie bei seiner Verwandlung innehatte, behält er bis zu seinem Tod bei. Vampir:innen sterben durch UV-Strahlung. Einfach gesagt, verbrennen sie buchstäblich binnen Sekunden in der prallen Sonne und meiden diese daher Zeit ihres Lebens. Selbst mit Kapuzen und Schirmen im Schatten eines Baumes ist die starke Sonne Kaliforniens für Vampir:innen kaum zu ertragen. Vampir:innen sterben aber auch, wenn ihr Kopf abgetrennt oder das Gehirn irreparabel beschädigt wird. Der Holzpflock im Herzen tötet eine:n Vampir:in übrigens auch, aber ein Dolch erzielt dasselbe Ergebnis, letztlich geht es darum, das Herz zu treffen. Die in den menschlichen Geschichten immer stark in den Fokus gestellte Feind:innenschaft zwischen Vampir:innen und Werwölf:innen findet vielleicht ihren Ursprung darin, dass ein Biss eines:einer Werwölf:in die Selbstheilungskräfte eines:einer Vampir:in stark behindert. Egal, ob ein:e Vampir:in bei Vollmond gebissen wird oder nicht, eine Wunde die durch einen Werwölf:innenbiss verursacht wurde, heilt quälend langsam und neigt dazu, sich sogar zu entzünden. Ein:e Vampir:in kann sogar durch so einen Biss verbluten, wenn genügend Bisse ausreichend tiefe Wunden verursacht haben. Stärken & Schwächen+ körperlich stärker als Menschen + schneller, als Menschen (aber nicht so schnell, dass sie wie Neo Kugeln ausweichen könnten oder wie Flash durch die Stadt düsen) + können bei Nacht hervorragend sehen + haben einen sehr guten Geruchssinn, insbesondere für Blut + haben eine stark verbesserte Selbstheilung - helles (Sonnen-) Licht blendet sie übermäßig stark - können außer Blut keine Nahrung zu sich nehmen bzw. verwerten (brauchen ca. 1x/Woche 0,5L Blut). Andere Nahrung erbrechen sie in der Regel schnell wieder. - verbrennen durch Tageslicht binnen Sekunden - sind in den ersten Jahrzehnten ihres Lebens geplagt von ständigem Blutdurst und unkontrollierten Fressanfällen - haben große Schwierigkeiten, ihre Art geheim zu halten, brechen daher z.B. oft nach ihrer Verwandlung Kontakte zu nicht-Vampir:innen ab Wusstest du schon, dass Vampir:innen...… nicht sterben, wenn ihr Erschaffer/ihre Erschafferin stirbt? … nicht stärker oder mächtiger sind, nur weil sie älter werden? Im Alter haben sie jedoch eine bessere Kontrolle über sich selbst. … Kinder nicht verwandeln dürfen? Das ist ein ungeschriebenes, aber überwiegend eingehaltenes Gesetz, weil Kinder in ihrem kindlichen, unausgereiften Wesen verweilen, auch wenn sie schon 50 Jahre alt sind. Das kann zu grausigen Wutausbrüchen und Vampir:innen-Angriffen führen. … nach ihrer Verwandlung unfruchtbar sind und keine Kinder mehr bekommen/zeugen können? … durch magische Artefakte (in der Regel sind das Schmuckstücke wie Ringe oder Ketten) für wenige Stunden am Tag unbescholten im Sonnenlicht wandeln können? … häufig enge Beziehungen zu Magier:innenzirkeln pflegen? Man beschützt einander und hilft sich, wo man kann. … allgemein unter den Fabeln nicht besonders beliebt sind? Wahrscheinlich, weil sie so übermäßig zahlreich vertreten sind. … auch Blut von Fabeln trinken können? Dies hat überwiegend einen benebelnden Einfluss auf sie, was einem Alkoholrausch recht nahekommt. … von klassischem Alkohol nicht mehr betrunken werden können? |
