|
Phönixe
AllgemeinMan weiß nicht, woher Phönixe genau stammen. Höhlenmalereien, sowie Hieroglyphen im alten Ägypten jedoch zeigen bereits, dass brennende Vögel schon vor vielen Jahrtausenden eine Rolle im menschlichen Leben gespielt haben. Fakt ist, dass weltweit heute etwa 100 Phönixe existieren. Es ist davon auszugehen, dass sie nicht als menschliche Kreaturen geschaffen worden sind, sondern magische Tiere sind, denen die Fähigkeit innewohnt, eine menschliche Gestalt anzunehmen. Phönixe sind in der Literatur und Geschichte der Menschen immer wieder als Symbol für das Leben aufgeführt worden. Ihre Gestalt als brennender, großer Vogel, der in lodernden Flammen aufgeht und aus seiner eigenen Asche wieder aufersteht, hat es zu großer Bekanntheit gebracht. Tatsächlich entspricht dieser Mythos sogar der Wahrheit, jedoch geht bei allen Mythen ein wichtiger und äußerst schwerwiegender Fakt oft verloren: Phönixe können durchaus sterben. Sie sind nicht unsterblich wie Nemuri und doch können sie weit mehr, als nur ein Leben überdauern. Nachdem ein Phönix gestorben ist, bildet sich aus der Asche seinen verbrannten Überresten keine neue, nackte Vogelgestalt, sondern ein schillerndes Ei kommt zum Vorschein. Goldene Marmorierung, vermischt mit roten und orangefarbenen Tönen, lässt das Phönixei äußerst wertvoll wirken und gilt sogar unter den Fabel und Menschen als sehr anziehend. Charaktereigenschaften wie Gier werden allein durch das Aussehen des Eis stark angesprochen und können schwache Fabel oder Menschen in ihren Bann ziehen. Ganze Kriege, blutige Schlachten und grauenhafte Feldzüge sollen schon wegen dieser Eier geführt worden sein. Was die moderne Popkultur also gerne vergisst, ist die Tragik dessen, dass Phönixe wieder und wieder geboren werden, aber stets für ein gnadenloses, halbes Jahrtausend im Ei gefangen sind. Allein deshalb hat sich über die Jahrhunderte hinweg eine enge Freundschaft zwischen Drachen und Phönixen entwickelt, welche ihrer Gier nach Schätzen entsprechend gerne auf das schicke Phönixei Acht geben. Allgemein sind Phönixe jedoch selten und von den weltweit etwa 100 existierenden Phönixen ist davon auszugehen, dass wohl stets einige von ihnen als Ei die Gegenwart verschlafen. Hierarchien der RassePhönixe empfinden ihrer Art gegenüber kein Zugehörigkeitsgefühl, was zu großen Teilen auch daran liegt, dass sie in ihrer vergleichsweise kurzen Lebensspanne nur selten Ihresgleichen begegnen. Unterscheidungen innerhalb der RasseKeine Erscheinungsbild/VerwandlungEin Phönix kann in seiner:ihrer menschlichen Gestalt eine klassische Lebensspanne von etwa 85 Jahren vom Säugling bis zum:zur alten Greis:in überdauern und wird dann zum Ei. Daraufhin jedoch verbringt er:sie ungefähr 500 lange, zähe Jahre in diesem Dämmerzustand, sofern das Ei nicht beschädigt wird. Gelingt es jemandem, es zu zerstören, fängt die Brutzeit nach dem Verbrennen wieder von vorne an. Es soll vorgekommen sein, dass Phönixe schon mehr als ein Jahrtausend nicht wieder geschlüpft sind. Während sie sich im Ei befinden, nehmen sie übrigens nichts wahr und doch ist das Ei als solches stets warm und macht sogar hin und wieder Geräusche, insbesondere dann, wenn es wenige Jahre vor dem Schlüpfen steht. Ein Phönix schlüpft aus seinem Ei in seiner Vogelgestalt und ist in den ersten Jahren hilflos und auf Unterstützung von anderen angewiesen. Mit etwa zwei Jahren kann der herangewachsene, imposante Vogel sich dann schließlich erstmals in seine menschliche Gestalt wandeln. Die menschliche Gestalt ähnelt etwa der eines 10-jährigen Kindes und der Alterungsprozess verläuft ab sofort, wie bei Menschen auch. Die Vogelgestalt eines Phönix ist sehr imposant und auffällig. Phönixe sehen normalen Vögeln nicht ähnlich, sie fallen allein schon aufgrund ihrer enormen Größe auf. Ein ausgewachsenes Exemplar kann eine Flügelspannweite von bis zu zehn Metern erreichen. Die Farbe des Gefieders bewegt sich zwischen gelb, rot und orange, jedoch kann es auch zu dunkleren Tönen kommen, wie braun und schwarz. Allen Phönixen ist gemein, dass ihr Gefieder vollkommen resistent gegen Feuer ist und unter Einsatz der eigenen Magie auch von Flammen ummantelt werden kann. Die Verwandlung vom Menschen in einen Phönix verläuft je nach Übung schnell und geschmeidig und ist allgemein von immenser Hitze begleitet, sowie aufsteigenden Flammen. FortpflanzungEin Phönix wird als solcher geboren und kann nicht verwandelt werden. Man geht heute davon aus, dass keine neuen Phönixe mehr geboren werden und es bei der ursprünglichen Anzahl bleibt, weil in den letzten Jahrhunderten kein neuer Phönix geboren wurde. Grundsätzlich verhält sich das Gen des Phönix rezessiv, was bedeutet, dass Kinder von Phönixen stets der Art des anderen Elternteils entsprechen. Sind beide Eltern Phönixe, wird ein menschliches Kind geboren. Lebenserwartung & TodGrundsätzlich kann ein Phönix ewig leben, jedoch ist er nicht gefeit vor dem Tod. Stirbt ein Phönix durch einen Angriff, verbrennt seine:ihre Leiche und in der Asche findet sich das neue Ei. Dieser ewige Kreislauf vom Sterben und Wiederauferstehen kann jedoch durch den Tod durch Wasser, also Ertrinken durchbrochen werden. Dann stirbt ein Phönix endgültig. Stärken & Schwächen+ theoretisch ewiges Leben + extrem starke Feuermagie in beiden Gestalten (vom Anzünden einer Kerze, bis zum Niederbrennen ganzer Stadtteile, das Feuer eines Phönix gilt als mächtig und schwer zu löschen) + ihre Tränen können jede Wunde oder Krankheit heilen - verbringen bzw. verlieren viel Zeit im Ei - sind normal verletzlich und besitzen zwar heilende Tränen, können sich selbst damit aber nicht heilen - können nicht schwimmen und sind sehr wasserscheu Wusstest du schon, dass Phönixe...… sich kurz nach der ersten Verwandlung in ihre Menschengestalt schnell an ihre vergangenen Leben erinnern können? … dennoch jedes Leben eigenständig für sich führen können und nicht zwangsweise in alten Vergangenheiten feststecken? … in ihrer Vogelgestalt mit ihren Flügeln Feuersalven auf ihr Ziel schießen können? … meistens keine Katzen mögen? … ihre Identität gerne geheim halten, weil sie besonders im Mittelalter für ihre Tränen versklavt worden sind? … heute jedoch auch viel Geld mit dem Verkauf ihrer Tränen auf dem Schwarzmarkt verdienen können? … oft eine enge Beziehung zu Drachen haben? … seit Jahrhunderten als vom Aussterben bedroht gelten? Die bestehende Population scheint sich nicht mehr zu vergrößern, da seit Jahrhunderten keine neuen Geburten mehr bekannt geworden sind. |
