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Magie
AllgemeinMagier:innen sind Fabel, die Menschen extrem ähnlich sind, jedoch magische Fähigkeiten besitzen. Sie organisieren sich in sogenannten Zirkeln (einem Coven), die meist aus blutsverwandten Hexen/Hexern bestehen. Obwohl jeder Coven seine eigenen Überlieferungen besitzt, unterliegen ihre Sagen doch alle der gleichen Annahme: dass ihre magischen Kräfte der Natur entspringen. Die Naturmagie ist ihrer Meinung nach die Quelle, die sie als Erste von den Fabeln angezapft haben. Aufgrund dieser Annahme empfinden sich Magier:innen als anderen Fabeln übergeordnete Wesen, weil sie bewusst Magie wirken und die Welt um sich herum formen, ja sogar andere magische Wesen (wie beispielsweise Shangri) erschaffen oder (wie Dämonen/Gargoyle) beschwören können. Man sagt, bevor Menschen sich und ihre Umwelt kultivierten, war die Naturmagie noch frei und nutzbar — sie umgab, durchdrang und bewegte alles, was sich unter dem Firmament erstreckte. Mittlerweile jedoch ist derart freie Magie nicht mehr vorhanden oder gar kanalisierbar, somit sind Magier:innen längst nicht mehr die übernatürlichen, sich für allmächtig haltenden Wesen, die sie laut Überlieferungen einst waren. Stattdessen sind Magier:innen Menschen erschreckend ähnlich. Sie sehen aus wie sie, sind kultiviert wie sie, pflanzen sich fort wie sie und sind in die gleichen Konflikte involviert wie sie. Welche Art von Magie sie wirken können ist abhängig von ihren Genen. Magie in der heutigen Zeit unterliegt dabei gewissen Grundregeln: - sie kann nicht frei wirken, sondern muss von einem magisch befähigten Fabel gebündelt werden - Magier:innen sind nur zu einer Art der Magie befähigt - Magie(nutzung) hinterlässt fühlbare Spuren, dadurch können Hexen/Hexer auch andere Fabel relativ gut identifizieren (jedoch nicht zwingend deren Rasse) - Magie zu nutzen hat seinen Preis: Körperliche wie auch psychische Nachteile sind insbesondere bei aufwendiger magischer Anwendung hoch - Magie zu nutzen ist für Menschen und auch für die meisten anderen Fabel nicht erlernbar - gewisse magische Gegenstände sind jedoch mit Einschränkungen von Fabeln nutzbar (beispielsweise magische Amulette oder unzerreißbare Kleidung; jedoch ist hier zu beachten, dass die Magie in derartigen Gegenständen nicht ewig hält, sondern sich mit der Zeit abnutzt) Hierarchien der RasseMagier:innen agieren vor allem in Zirkeln, die sich öfter als nicht aus mehreren Generationen einer Familie zusammensetzen. Jedoch gibt es auch den einen oder anderen Zirkel, der sich aus Magier:innen zusammensetzt, die nicht miteinander verwandt sind. Einzelgänger sind bei diesen Fabeln eher selten, da sie auf sich allein gestellt nicht ihr volles Machtpotenzial ausschöpfen können (größere Vielfalt ermöglicht durch Magiebündelung auch größere Effekte) — zudem sind insbesondere in Kalifornien hochkanditelte Branchen von Zirkeln beansprucht worden, wie zum Beispiel die Filmindustrie oder die Immobilienbranche (von der Familie Campbell). Zwischen den lang etablierten Zirkeln herrschen oft bereits lang andauernde Fehden; insbesondere in Kalifornien ähneln die Feindschaften zwischen den einzelnen Familien einem Kessel, der jeden Augenblick überkochen könnte. Unterscheidungen innerhalb der RasseSo etwas wie ein:e ‘Urmagier:in’ mag nicht existieren, doch innerhalb der Rasse unterscheiden sich Magier:innen dennoch anhand der Kriterien, wie sie ihre Magie verwenden und was sie mit ihr bewirken können. Nur sehr alte, seltene Magier:innen sind dazu in der Lage, freie Magie, wie sie im Kern der Natur vorkommt, zu verwenden; und da dies keine erlernte Fähigkeit ist, somit nicht bewusst weitergegeben werden kann, sind solche Magier:innen extrem selten geworden. Die Ausnutzung freier Magie hat im Laufe der Jahrtausende für eine Erschöpfung dieser Magie und katastrophale Zustände gesorgt; es ist somit eine Art der Magienutzung, die fatale Folgen mit sich bringt. [Magier:innen, die freie Magie nutzen sind bei uns aufgrund ihrer Übermacht nicht bespielbar!] Bei den restlichen Magier:innen unterscheidet man zwischen folgenden Arten: Naturmagier (die jedoch keine freie Magie verwenden können sondern wie alle anderen Magier:innen an ein bestimmtes Feld gebunden sind), die beispielsweise Heilungsmagie, Alchemie, Elementarmagie und Kräutermagie wirken können Spiritualisten, die beispielsweise Astralmagie, Telekinese, Telepathie oder Gedächtnismagie wirken können Propheten, die Vorhersagen durch das Verwenden von beispielsweise Spiegelmagie, Runenmagie, Knotenmagie oder Psychometrie treffen können Beschwörer, die zum Beispiel Nekromantie, Tierbeschwörung, Geisterbeschwörung oder Dämonenbeschwörung anwenden können [Wichtig: Dies sind lediglich Beispiele, erweiternde Ideen einzubringen ist jederzeit möglich.] Innerhalb einer Familie kommt dabei vermehrt nur eine Art von Magier:innen vor: das heißt, dass zum Beispiel in einer Familie, die hauptsächlich aus Spiritualisten besteht, die Nachkommen auch nur auf eine der Unterarten der Spiritualmagie spezialisiert sind. Dass ein Individuum dabei sowohl Astralmagie als auch Telekinese beherrscht, ist sehr unwahrscheinlich, da sich mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit je nach Veranlagung nur ein Talent für eine der Unterfähigkeiten herausbildet. Somit ist ein/e Magier:in extrem abhängig vom jeweiligen Zirkel oder Familienkreis, da Vielfalt die Stärke ausmacht und das Überleben sichert. Erscheinungsbild/VerwandlungMagier:innen unterscheiden sich in ihrem Erscheinungsbild nicht von Menschen, wodurch es ihnen über Jahrtausende hinweg gelungen ist, sich (größtenteils) problemlos unter ihnen aufzuhalten. FortpflanzungMan wird als Magier:in geboren und kann nicht von einem Menschen zu einem solchen Fabel verwandelt werden. Das liegt daran, dass Magier:innen, auch wenn sie das äußere Antlitz eines Menschen besitzen und ebenfalls neun Monate schwanger sind, letzten Endes doch keine Menschen sind. Im Stammbaum muss sich somit mindestens ein:e Magier:in befinden, damit man selbst magisch ist, wobei das Gen auch eine Generation überspringen kann. Bei einem Nachkommen eines Fabels dieser Art und eines Menschen handelt es sich nicht um ein Mischwesen, sondern ausnahmslos immer um einen Fabel oder um einen Menschen. Einschränkend ist zu erwähnen, dass Magier:innen eine geringere Fruchtbarkeit als Menschen besitzen, was ihre übermenschlich lange Lebensdauer ausgleicht. In manchen Hexenzirkeln ist es Gang und Gäbe, sich mit Menschen fortzupflanzen, um überhaupt Erben zu zeugen. Dabei besteht eine höhere (80%-ige) Wahrscheinlichkeit, dass der Nachkomme ein Mensch ist, kein Fabel. Viele Hexenzirkel lehnen somit diese Praxis ab und versuchen sich vorzugsweise miteinander fortzupflanzen. Lebenserwartung & TodMagier:innen, egal welcher Art, können bis zu 1000 Jahre alt werden. Ihre Alterung ist dementsprechend extrem verlangsamt, sodass sie auch mit achthundert Jahren noch kaum älter als 40 oder 50 aussehen können. Ausnahmen bestätigen hierbei zwar die Regel (Hexen, die mit 1000 noch wie 20 aussehen bspw.), jedoch kommen derartige Extreme dann doch seltener vor. Magier:innen können zwar nicht an menschlichen Krankheiten oder Gendefekten umkommen, doch sind sie weder gegen Tod im Alter noch magische Krankheiten oder körperliche wie auch magische Verletzungen immun. Ein Fabel dieser Rasse kann nicht einfach von einem Auto angefahren werden und dies ohne die Hilfe von Heilungsmagie oder einen exzessiven Besuch im Krankenhaus überleben. Vor allem im hohen Alter werden Magier:innen immer anfälliger für magische Krankheiten. Daraus ergibt sich, dass in Zirkeln die Ältesten zu ihrem Schutz isoliert von der Außenwelt leben und wie uralte Orakel in ihren Bunkern verschimmeln, wo man sie nur noch aufsucht, damit sie entweder Rat geben oder aus den Schatten ihren Zirkel ‘regieren’. Stärken & Schwächen+ geringe Wahrscheinlichkeit, unter Menschen aufzufallen + starke Familienbündnisse + hohe Lebenserwartung + vielseitig und mächtig, sofern sie zu einem Zirkel gehören - einzelne Magier:innen sind auf eine Fähigkeitsart beschränkt - keine übermenschliche Körperkraft und Anfälligkeit für körperliche Unfälle wie auch magische Krankheiten - stellen eine Gefahr dar, wenn sie ihre Magie nicht richtig anwenden können - Magieanwendung ist nicht intuitiv - geringe Fruchtbarkeit Wusstest du schon, dass Magier:innen...… Magie hauptsächlich durch bewusste Konzentration gewirkt wird, wobei manchmal Sprüche oder Rituale bei der Ausführung helfen? … sich die Fähigkeiten eines/einer Magier:in auf ein Fachgebiet beschränken? … Magier:innen sowohl von zu häufiger als auch zu seltener Magieanwendung an etwas erkranken können, das sich das ‘Magische Sättigungs-Syndrom’ nennt? Dabei wachsen einem zufälligerweise warzenähnliche Wülste an den unmöglichsten Körperstellen … … es unter den Fabeln kaum eine Rasse gibt, die nicht irgendeinen Zwist mit den Magier:innen hat, weil jene sowohl viel Raum als auch Macht für sich beanspruchen? … es durchaus vorkommen kann, dass einzelne Magier:innen sich symbiotisch mit Fabeln anderer Arten zusammentun, wie beispielsweise wenn sie einen Vertrag mit einem Wolfsrudel schließen und zu deren Magier:in werden |
